Nein, dies ist nicht meine neue Kopfbedeckung für die kommende kalte Jahreszeit, das fand ich in einem Hotel in Ostfriesland - genauer gesagt in Leer -, wo ich anlässlich der Ostfriesischen Krimitage untergebracht war.
Ist doch schick, nicht? Ich brauch unbedingt die Häkelanleitung
SusanneM - 20. Nov, 17:11
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Gestern Abend hörte ich voller Entsetzen im Autoradio, dass sich Robert Enke vor einen Zug geworfen hat. Das sind Nachrichten, bei denen man erst mal seinen Ohren nicht traut. Und jetzt treibt alle die große Frage nach dem Warum um - mich eingeschlossen. Denn man hätte natürlich gerne einen plausiblen Grund, eine Erklärung, um nicht ständig befürchten zu müssen, dass Menschen, denen man das ebenfalls nicht zutraut, plötzlich dasselbe tun. Angeblich gibt es einen Abschiedsbrief, aber selbst wenn der an die Öffentlichkeit gelangen sollte, wird er auch nicht alle Fragen beantworten. Ich finde es jedenfalls sehr traurig, für mich war Enke ein Ausnahmefußballer, ein symphatischer Typ, dessen Nehmerqualitäten ich immer bewundert habe. Ein großer Verlust für Hannover und für 96 sowieso. Verdammt schade um den Kerl.
SusanneM - 11. Nov, 11:16
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an dem es überhaupt nicht hell wird, was mich nicht stören würde, wenn ich nicht mit den Hunden raus müsste. Ich finde, unser Klima hier ist absolut lebensfeindlich - im Winter. Außerdem rotzt und hustet jeder, dem man begegnet, die Schweinegrippe ist im Anmarsch und überhaupt ... alles ist kalt, nass und eklig, ich will in die Karibik, verdammt!
Und gegenüber hängt ein Plakat mit einem enthäuteten Menschen, der für so eine doofe Leichenausstellung wirbt, da vergeht einem auch die Laune, wenn man das sieht. Na, wenigstens hat er nen Waschbrettbauch.
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Mein Hannover-Blog ist umgezogen, und zwar residiert er ab sofort
hier.
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Sabine Dreyer schickt mir diesen
Song.
Ist eine Ewigkeit her, da fuhren wir in Richtung Jugoslawien (wie gesagt - eine Ewigkeit!) durchs Gailtal und hörten pausenlos die Watzmann-LP (damals noch als quietschende Kassette) von Wolfgang Ambros.
SusanneM - 30. Okt, 16:44
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Prof. Börne zu Thiel: "Was ist das da in Ihrem Gesicht, ein Lächeln? Oder hatten Sie einen Schlaganfall?"
SusanneM - 25. Okt, 22:14
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Aus einem Artikel der "Zeit":
Das Web 2.0 (...) verdrängt nicht nur die alten Medien, sondern lässt einen neuen, gleichsam alten Menschentypus auf die Bühne treten: den sozial hyperaktiven, den um Status und Witz kämpfenden Höfling, den reaktionsschnellen und bewertungssüchtigen, den geistreichen Parvenü. Er verachtet all jene, die nicht aus der Deckung kommen. Sie werden eh hinweggefegt werden: die Geisteswissenschaftler altväterlicher Manier mit klobigen Büchern, die ängstlichen Journalisten, die sich an ihre Festanstellung klammern, die verbildet Hochnäsigen, die im gewitzten sozialen Austausch im Netz nur Oberflächlichkeit wittern. Das ist die alte, die durch und durch unerotische Welt, die immer noch nicht begreift, dass die Programmierer weniger, aber rasant wachsender Internetkonzerne die neuen Sonnengötter sind. Der Souverän ist nicht mehr souverän. (...)
Der vollständige Artikel:
http://www.zeit.de/2009/44/Gesellschaft-Soziale-Netzwerke?page=2
SusanneM - 24. Okt, 13:02
55
Gestern abend las ich in einer sehr schönen kleinen Kirche in Dedensen (Seelze). Was das allerschönste war - das Ding war voll! An die 150 Leute, sogar auf der Empore haben sie gesessen. Schön, wie Verbrechen Kirchen füllt! Der Pastor nahms gelassen.
SusanneM - 23. Okt, 19:23
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Heute erreichte mich über den Arana-Verlag ein Brief (richtig auf Papier) einer Schülerin, die sich lobend "es hat mir sehr gut gefallen.") aber auch kritisch über meinen Jugendroman Waldesruh äußerte.
" ...find, an manchen Stellen hätte das Buch spannder geschrieben sein solln weil, es ist ein Thriller."
Jetzt weiß ich Bescheid!
SusanneM - 22. Okt, 16:56
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... war eigentlich wie jedes Jahr, man trifft die Leute, die man so jedes Jahr trifft und der Sekt am Stand vom zu Klampen Verlag schmeckt ja immer. Sehr anders als sonst war indessen die Piper Messeparty unter neuer Verlagsleitung. Ja, es ist nicht zu leugnen, die Zeiten ändern sich. Alles ist hip, alles ist cool. Man feierte in einem "angesagten" Club in Frankfurt, im Velvet Club, es gab Fingerfood und coole Musik von drei DJ's. Nicht, dass ich was dagegen hätte, bis morgens um drei Uhr "abzutanzen", und konditionell krieg ich das auch noch geregelt, aber ein bisschen schade wars auch, dass man sich aufgrund der Lautstärke mit niemandem unterhalten konnte. Okay, vielleicht vorne in der Bar, aber da war der Qualm so dicht, dass man die Leute nur schemenhaft wahrgenommen hat. Dabei waren sicherlich sehr interessante Menschen da - allein, man erkannte sie nicht. Es gab niemanden, der einem jemanden vorgestellt hätte, es gab keine Namensschildchen, nicht einmal der Gastgeber selbst hat sich vorgestellt.
Was war es da früher kuschelig auf den Piper Sommerfesten im Verlagshaus, als der alte Buchheim ("das Boot") noch persönlich erschien und herumwetterte...
Tempi passati ...
SusanneM - 21. Okt, 11:52
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